Meine Geschichte
Eine trügerische Lebenserfahrung mit dem vermeintlichen Freund, dem Alkohol

Es scheint mir eine Ewigkeit,
dass wir vereint in Zweisamkeit.
Bevor sich unsere Wege trafen,
befand ich mich im Heimathafen.
Dynamisch, voller Sturm und Drang,
so wünschte ich’s mir - ein Leben lang.
Voll von Illusionen, tausend Träumen,
nichts wollte ich jemals versäumen.
Verwirklichung von Wunsch und Ziel
war meine Devise, das war mein Deal.
Das Schicksal hatte anderes vor
mit mir, dem armen schwachen Tor.
Als es geschah, war ich noch jung,
heut‘ ist es nur noch Erinnerung.
Du kamst, du zogst mich magisch an,
schon bald war ich in deinem Bann.
Du wolltest mir ein Freund stets sein,
das nahm ich an, ich war allein.
Du stärktest meine Phantasien,
mit dir konnt‘ ich der Wirklichkeit entfliehn.
Versprachst mir Kraft und Lebensmut.
Ich fand dich toll, ich fand dich gut.
Mich sollte nichts mehr von dir trennen,
ich konnte nur noch dich erkennen.
Am Anfang verbrachten wir den Abend zusammen.
Noch heute möchte ich den Tag verdammen,
an dem du morgens meine Liebe erzwungen.
Du warst es, du hast darauf gedrungen.
Widersprich mir jetzt nicht, heut‘ weiß ich es genau,
ganz fest ich dir in die Augen schau.
Es kam die Zeit, da unentwegt,
nur du noch mein Leben hast bewegt.
Du wolltest ein guter Freund mir sein.
Jetzt weiß ich es besser, es war alles nur Schein.
Immer mehr verfiel ich dir.
Damit ist’s endgültig vorbei, ich gehör wieder mir.
Viele Jahre hattest du mich im Griff,
ohne dass ich es so recht begriff.
Alles, was dann mit mir geschah,
ich durch die rosarote Brille sah.
Dafür sorgtest du - ein Bösewicht!
Ich verlor völlig mein Gleichgewicht. -
Zu spät erkannte ich den Wahn,
wie einstmals Petrus am Ölberg den Hahn,
als dieser anfing an zu krähn,
war’s damals um ihn, nun um mich geschehn.
Was sollte ich tun, was beginnen,
um deinem Griff je zu entrinnen?
Ich wollte mich lösen, dir endlich entsagen.
Du warst wieder stärker, ich fing an zu klagen.
Mit letzter Kraft bin ich dir entronnen,
diese Liebe hatte mich mitgenommen.
Noch lange hieltest du mein Herz gefangen,
ich dachte an dich mit Angst und Bangen.
Heut‘ kann ich sagen: Es ist vorbei!
Du bist mir gleichgültig, total einerlei.
Beim Namen will ich dich nun nennen,
damit dich all die Menschen erkennen,
die dir vielleicht im Leben begegnen.
Gott möge diese Menschen segnen. -
Du nutztest meine Gefühle aus.
Ich befand mich in einem Irrenhaus.
Psychosomatisch war ich bald am Ende.
Es ist die Wahrheit, keine Legende.
Du warst an meinem Elend schuld,
alles war falsch, dieser übertriebene Kult.
Harmlos hatte alles angefangen,
nun musste ich um mein Leben bangen.
Die Liebe zu dir war Gift für mich,
das hatt‘ ich erkannt, das wusste ich.
Du gabst dich weiter verführerisch,
doch deine Liebe war trügerisch.
Merkt euch den Namen, merkt ihn euch gut.
Seid wachsam! Seid auf der Hut!
Es ist keine Verleumdung, ich tu’s, weil ich es tun muss:
Hier ist sein Name: „Alkoholismus“
Kata Lehnert

Es scheint mir eine Ewigkeit,
dass wir vereint in Zweisamkeit.
Bevor sich unsere Wege trafen,
befand ich mich im Heimathafen.
Dynamisch, voller Sturm und Drang,
so wünschte ich’s mir - ein Leben lang.
Voll von Illusionen, tausend Träumen,
nichts wollte ich jemals versäumen.
Verwirklichung von Wunsch und Ziel
war meine Devise, das war mein Deal.
Das Schicksal hatte anderes vor
mit mir, dem armen schwachen Tor.
Als es geschah, war ich noch jung,
heut‘ ist es nur noch Erinnerung.
Du kamst, du zogst mich magisch an,
schon bald war ich in deinem Bann.
Du wolltest mir ein Freund stets sein,
das nahm ich an, ich war allein.
Du stärktest meine Phantasien,
mit dir konnt‘ ich der Wirklichkeit entfliehn.
Versprachst mir Kraft und Lebensmut.
Ich fand dich toll, ich fand dich gut.
Mich sollte nichts mehr von dir trennen,
ich konnte nur noch dich erkennen.
Am Anfang verbrachten wir den Abend zusammen.
Noch heute möchte ich den Tag verdammen,
an dem du morgens meine Liebe erzwungen.
Du warst es, du hast darauf gedrungen.
Widersprich mir jetzt nicht, heut‘ weiß ich es genau,
ganz fest ich dir in die Augen schau.
Es kam die Zeit, da unentwegt,
nur du noch mein Leben hast bewegt.
Du wolltest ein guter Freund mir sein.
Jetzt weiß ich es besser, es war alles nur Schein.
Immer mehr verfiel ich dir.
Damit ist’s endgültig vorbei, ich gehör wieder mir.
Viele Jahre hattest du mich im Griff,
ohne dass ich es so recht begriff.
Alles, was dann mit mir geschah,
ich durch die rosarote Brille sah.
Dafür sorgtest du - ein Bösewicht!
Ich verlor völlig mein Gleichgewicht. -
Zu spät erkannte ich den Wahn,
wie einstmals Petrus am Ölberg den Hahn,
als dieser anfing an zu krähn,
war’s damals um ihn, nun um mich geschehn.
Was sollte ich tun, was beginnen,
um deinem Griff je zu entrinnen?
Ich wollte mich lösen, dir endlich entsagen.
Du warst wieder stärker, ich fing an zu klagen.
Mit letzter Kraft bin ich dir entronnen,
diese Liebe hatte mich mitgenommen.
Noch lange hieltest du mein Herz gefangen,
ich dachte an dich mit Angst und Bangen.
Heut‘ kann ich sagen: Es ist vorbei!
Du bist mir gleichgültig, total einerlei.
Beim Namen will ich dich nun nennen,
damit dich all die Menschen erkennen,
die dir vielleicht im Leben begegnen.
Gott möge diese Menschen segnen. -
Du nutztest meine Gefühle aus.
Ich befand mich in einem Irrenhaus.
Psychosomatisch war ich bald am Ende.
Es ist die Wahrheit, keine Legende.
Du warst an meinem Elend schuld,
alles war falsch, dieser übertriebene Kult.
Harmlos hatte alles angefangen,
nun musste ich um mein Leben bangen.
Die Liebe zu dir war Gift für mich,
das hatt‘ ich erkannt, das wusste ich.
Du gabst dich weiter verführerisch,
doch deine Liebe war trügerisch.
Merkt euch den Namen, merkt ihn euch gut.
Seid wachsam! Seid auf der Hut!
Es ist keine Verleumdung, ich tu’s, weil ich es tun muss:
Hier ist sein Name: „Alkoholismus“
Kata Lehnert